Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt und daher verwundert es auch nicht, dass es im Land auch besonders luxuriöse und teure Wohnlagen gibt. In diesem Artikel möchten wir Ihnen eine dieser luxuriösen Wohnlagen näher vorstellen. Dabei handelt es sich um eine Vielen wenig bekannte Siedlung in der Ruhrgebietsstadt Essen, die jedoch zu den teuersten Wohnlagen des Landes gehört. Lassen Sie sich also überraschen und kommen Sie mit auf diese Reise in die Welt des Luxus.

Die Siedlung Brucker Holt liegt in der Stadt Essen, die für die Villa Hügel, die dem Industriellen Krupp gehörte und die Zeche Zollverein, eine der bekanntesten Zechen Deutschlands, bekannt ist. Ein Quadratmeter Wohnraum in der Siedlung kostet gerne einmal deutlich mehr als 10.000 Euro. Kein Wunder also, dass die meisten Villen hier mit Kameras ausgestattet sind, die ganz genau beobachten, was sich den Tag über im Viertel abspielt.

Das Viertel ist oder war Heimat für viele prominente Personen. So lebte etwa der Chef des Krupp Konzerns Berthold Beitz mehrere Jahrzehnte hier. Auch einer der beiden Brüder Albrecht, Besitzer der umsatzstarken Aldi-Discounter, lebte hier bis zu seinem Tod vor einigen Jahren.

Das Viertel ist im malerischen Stadtteil Bredeney gelegen und bietet mindestens genau so viel Luxus wie viele gehobene Wohnlagen in der ebenfalls sehr beliebten Landeshauptstadt Düsseldorf. Kein Wunder also, dass sich viele vermögende Personen doch für Essen und nicht für Düsseldorf entscheiden, wenn es darum geht, wo die Traumimmobilie erbaut werden soll.

Gerade Kenner der Stadt Essen, die die glorreiche Vergangenheit der Stadt im Bergbau kennen, reiben sich dabei immer wieder die Augen, wie solch ein luxuriöses Viertel hier entstehen konnte. So ist das Viertel Brucker Holt ein klares Zeichen für den durch die Stadt erfolgreich vorangetriebenen und gemeisterten Strukturwandel, der nach wie vor anhält und aus Essen eine moderne Metropole machen soll.