Neues Hoch bei Baupreisen

Es ist für viele ein großer Traum: irgendwann einmal die eigene Immobilie besitzen, die man dann ganz nach seinem eigenen Geschmack gestalten kann. Doch dieser Traum rückt in der heutigen Zeit für viele Menschen in immer weitere Ferne. So haben die letzten Jahre einen immensen Anstieg der Preise für den Bau von Immobilien gesehen. Waren vor zehn Jahren Immobilien selbst für durchschnittlich verdienende Personen noch kein großes Problem, so können sich heutzutage immer weniger Menschen die eigenen vier Wände leisten. Jetzt ist wieder ein neues Hoch bei den Baupreisen erreicht worden. So sind diese so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Allein im Mai dieses Jahres liegen die Preise für Immobilien um 4,1 % höher als noch im Jahr 2017.

Doch was sind die Gründe für diese rasante Entwicklung? Experten erklären sich den Anstieg der Preise für den Bau von Immobilien so: bedingt durch die in Deutschland, Europa und der ganzen Welt extrem gesunkenen Zinsen, erhalten immer mehr Menschen einen Kredit für eine Immobilie, da sich hier für Kreditinstitute noch Möglichkeiten ergeben, eine gute Verzsinsung für das verliehene Geld zu erhalten. Dadurch, dass die Zinsen aber geringer als vor zehn Jahren sind, erlauben sich viele Menschen ein teureres Haus, als sie sich eigentlich leisten könnten. Die Folge sind extrem gestiegene Preise bei Immobilien, da die Baufirmen immer mehr von den Nachfragern verlangen könnnen.

Daneben steigen aktuell auch die Kosten für die Instandhaltung von Immobilien immens weiter an. So ist es eine Sache, eine Immobilie von Grund auf aufzubauen. Eine ganz andere Herausforderung ist es aber, diesen Bestand an Immobilien auch bewohnbar und in einem guten Zustand zu erhalten. Dies verschlingt über den Lebenszyklus eines Gebäudes hinweg oft hohe Summen, die viele Konsumenten schlicht unterschätzen. Sie geraten dann in eine Schuldenfalle, aus der sie nur selten wieder herausfinden und enden in der Privatinsolvenz.

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